Altersvorsorge mit Immobilien
Die eigene Wohnimmobilie ist wesentlicher Bestandteil der optimalen Vorsorge für das Alter. Nur: Die selbstgenutzte Wohnung sollte, wenn der Ruhestand erreicht ist, auch vollständig bezahlt sein. Ein mietfreies Wohnen bringt Ihnen wenig, wenn dann noch Zinsen und Tilgung aufzubringen sind. Es gibt Anlageberater, die den Kauf zu vermietender Immobilien als nützliche Altersvorsorge herausstellen. Verschwiegen wird dabei gern, dass die Netto-Mietrendite einer Immobilie nur 3 bis 5% beträgt. Lediglich jemand, der einen hohen Immobilienbestand hat, kann deshalb aus Vermietung einen echten Zusatzertrag erzielen.
Dringend abzuraten ist davon, eine weitgehend fremdfinanzierte Immobilie ohne ausreichendes Eigenkapital zu verkaufen. Selbst wenn zunächst ein Steuervorteil erzielt wird, kann daraus ein Verlustgeschäft werden, wenn die Immobilienpreise fallen oder das laufende Einkommen ausfällt. Denn, dann wird die Bank die Immobilie versteigern. Bleibt noch eine Restschuld übrig, wird sich die Bank sogar an Ihr sonstiges Altersvorsorge-Vermögen halten.
Das Gute an Immobilien ist, dass Sie wegen der Kredite zum sparen zwingen. Dieser Zwang ist gerade bei jungen Familien oft notwendig, damit es überhaupt zu einem Vermögensaufbau kommt. Dabei hilft der Staat durch die Förderung über die Eigenheimzulage, die aber schon 2005 entfallen könnte.
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